Geschichte

Im Jahr 1963 unterzieht sich erstmals eine Wiesmather Gruppe unter Führung von Karl Sinabell dieser Prüfung.
Nachdem er monatelang mit Schuh Franz, Hofleitner Ernst, Schwarz Johann, Schwarz Johann Il, Schwarz Josef, Houszka Anton, Vollnhofer Johann und Ostermann Hubert laut Wettkampfbestimmungen übt, fährt man schon am Freitag vor dem eigentlichen Antrittstermin nach Scheibbs, um letzte praktische Abläufe von anderen Gruppen zu erkunden. Samstag war im ersten Anlauf Bronze geschafft. Ein Jahr danach erreichte dieselbe Mannschaft in Gloggnitz auch Silber.
In den Jahren 1968 - 1970 verhilft Karl Sinabell abermals 8 Kameraden zu den begehrten Abzeichen. Allerdings bedarf es hierbei eines zweiten Anlaufes, um das Limit in Silber zu schaffen.

Erste Wettkampfgruppe

Ab 1974 präsentiert Sinabell Karl eine Truppe, die sich auch im Vergleich zu anderen sehen lässt. So kann Wiesmath beim Bezirkswettkampf in Sollenau 1977 erstmals die Siegergruppe stellen. Bis 1982 folgen bei diversen regionalen Konkurrenzen noch zahlreiche Plätze unter den ersten fünf.
Parallel zu dieser Gruppe führt Vollnhofer Johann 1975 und 1976, sowie 1980 - 1982 ambitionierte Florianijünger zu ihren Medaillen.
Nach dieser Saison zerfallen beide Gruppen, und fortan trainieren Reisner Walter und später Wolf Johann die neu hinzugekommenen Feuerwehrmänner.
Hofleitner-Bartmann Hubert bemüht sich, noch motivierte Kameraden aus den alten Gruppen zu einer Erfolgstruppe zu formen. Was 1983 so vielversprechend mit einem 3. Rang beginnt, erweist sich als Eintagsfliege. Die Älteren steigen aus. Die noch verbleibenden Brüder Hubert, Johann und Josef Hofleitner, sowie Schwarz Josef und Leitner Leopold nehmen 1984 mit den neu angeheuerten Schwarz Erich, Sanz Peter, Trimmel Martin und Kornfeld Josef neuerlich einen Anlauf. Mit einem 4. und 5. Platz bei Abschnittswettkämpfen und der Klärung einiger Einstellungsunterschiede schwört sich die Gruppe auf Erfolgskurs ein. Leitner Leo wird aus beruflichen Gründen vorerst durch Wagner Ernst, später durch Pölzlbauer Hermann ersetzt. Grundtner Stefan übt als 10. Mann in Reserve mit.

Wettkampfgruppe

Bereits in der zweiten Saison dieser Gruppe ist bei den Bezirkswettkämpfen in Erlach der 2. Wiesmather Sieg perfekt. In den folgenden 8 Jahren steht die Mannschaft bei diversen Abschnitts- und Bezirkswettbewerben insgesamt 23-mal auf dem Stockerl.
Als Gäste in anderen Bundesländern ist sie ebenfalls von Podestplätzen verwöhnt.
1985 setzt die Gruppe bei den NÖ Landeswettkämpfen in Stockerau mit dem 7. Rang von insgesamt 800 Teilnehmern den Grundstein für die Österreichischen Bundesbewerbe. Weitere 2 Jahre Anstrengung sind notwendig, um sich für die 25 niederösterreichischen Teams zu qualifizieren, die alle 5 Jahre dahin entsandt werden. Erstmals ist es der Wiesmather Feuerwehr gelungen, dies zu erreichen. Der direkte Vergleich mit den 208 Besten aus ganz Österreich in Feldkirchen (Kärnten) am 4. September 1988.
Doch es kommt noch dicker. Punktegleich mit dem Sieger holt man Platz zwei im Bewerb Silber. VIZESTAATSMEISTER - ein Erfolg, der sich so schnell kaum wiederholen lässt.
Damit ist der Horizont auf diesem Gebiet erreicht, denn für internationale Bewerbe fehlt einigen Kameraden die notwendige Zeit.
Walli Jürgen führt derzeit eine junge Gruppe.

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