Geschichte

Die FEUERWEHR WIESMATH wurde im Jahre 1886 gegründet.
Wie aus der Feuerwehrgründungsurkunde entnommen werden kann, war der erste Feuerwehrkommandant von Wiesmath Herr Handler Johann.
Laut Protokollbücher ab 1918 war er bis 1926 oberster Feuerwerker von Wiesmath.

Im Jahre 1920 wurde beschlossen, zur Einweihung des Kriegerdenkmales zu Ehren der Gefallenen aus dem 1. Weltkrieg in Uniform aufzumarschieren.
Im Jänner 1933 wurde in Wiener Neustadt die Feuerwehrschule eröffnet.
1936 wurde eine Motorspritze um S 4.400,- angekauft. Die alte Handdruckspritze wurde um S 830,- an die Filiale Beistein verkauft.

Am 9.Dezember 1939 bestimmte der damalige Kreiskommandant, dass die Feuerwehren zur Feuerschutzpolizei umgestellt werden müssen. Das Vermögen der Feuerwehren musste in den Besitz der Gemeinden übergehen. Die Gemeinden sollten als Treuhänder fungieren.
Nach dem 2. Weltkrieg rief Herr Dr. Philipp gemeinsam mit Herrn Ostermann Johann eine neue Rettungsabteilung ins Leben.
Derzeit gibt es keine mehr, da wir ja in Wiesmath eine Rettung besitzen.

Schicksal am Lenkrad:
In den Monaten Juli bis Oktober des Jahres 1953 wurde in Wiesmath der Film "Schicksal am Lenkrad” gedreht. Die Filmgesellschaft trat damals an die Feuerwehr mit der Bitte um Unterstützung heran. Daraufhin waren dann Feuerwehrmänner abwechselnd für diese interessante Aufgabe bereitgestellt worden.

Feuerwehrhaus:
Am 8. November 1964 wurde der Beschluss gefasst, ein neues Feuerwehrhaus zu errichten. 1971 wurde das neue Feuerwehrhaus unter dem Kommandanten Ostermann Hubert eingeweiht.
Unser erstes Tanklöschfahrzeug wurde im Jahre 1973 angeschafft und im neuen Spritzenhaus untergebracht.

Junifest:
Vom 1.Juni bis 4.Juni 1972 fand das 1. Wiesmather Junifest statt.
Im ersten Jahr wurde dieses Ereignis in den Stadeln von Herrn Glatz Lorenz und Herrn Helmut Mühl abgehalten. Durch die einmalige und aufopfernde Zusammenarbeit von einigen Kameraden kam dieses Fest wirklich zustande und zwang förmlich, dieses Fest zu einer ständigen Einrichtung werden zu lassen. Bis auf ein Jahr, in dem die Maul- und Klauenseuche in unserer Gegend tobte, konnte dieses Fest in ununterbrochener Reihenfolge abgehalten werden. Im 2. Jahr übersiedelte das Fest auf den für alle Einwohner bekannten Junifestplatz, gleich neben dem Sportplatz.

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